oder "Dem Glücklichen schlägt keine Stunde"
Pure Lebensfreude und schöpferische Begeisterung ließen
sehr viele seiner Texte entstehen. Vorn an stand für ihn die Freiheit, die seine geistigen Höhenflüge, wie mir scheint,
teils auch kämpferisch beflügelte.
Nun, was tausende von Büchern über ihn, einen großen Mann mit Werten, füllt, möchte und kann ich als Ungelehrte nicht in 'Blogform' hier zusammenfassen.
Indes will ich meine Bewunderung für ihn offen kundtun und dazu beitragen, dass Männer wie er niemals in Vergessenheit geraten.
Einer der für mich nicht nur in den ersten Rang gehört, sondern einen Logenplatz erhält: Friedrich Schiller.
Friedrich Schiller wurden große Lebensgefühle mit in die Wiege gelegt, als er vor 250 Jahren in Marbach am Neckar geboren wurde.
http://www.derweg.org/mwberdeu/schiller.htm
"und neues Leben blüht aus den Ruinen"

Kürzlich entdeckte ich in Bad Doberan eine wunderschöne Backsteinkulisse, perfekt für Schillers Schauspiel
die Räuber- kam mir damals in den Sinn.
So auch das Münster in Bad Doberan. Eine herrliche Klangkulisse!

Ihm zu Ehren hier der gesamte Text seines Werkes
Ode an die Freude
1. Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium!
Wir betreten feuertrunken
Himmlische, Dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo Dein sanfter Flügel weilt.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
muss ein lieber Vater wohnen
Brüder, überm Sternenzelt
muss ein lieber Vater wohnen!
2. Wem der große Wurf gelungen
eines Freundes Freund zu sein
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!
Was den großen Ring bewohnet
huldige der Sympathie.
Zu den Sternen leitet sie
wo der Unbekannte thronet.
3. Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur;
Freude, Freude treibt die Räder,
in der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
die des Sehers Rohr nicht kennt.
Froh wie seine Sonnen fliegen
durch des Himmels prächtigen Plan
laufet Brüder, eure Bahn,
freudig wie ein Held zum Siegen!
4. Freude sprudelt in Pokalen
in der Traube goldnem Blut
trinken Sanftmut Kannibalen,
die Verzweiflung Heldenmut. -
Brüder, fliegt von euren Sitzen
wenn der volle Römer kreist;
lasst den Schaum zum Himmel spritzen
dieses Glas dem guten Geist!
Den der Sterne Wirbel loben,
den des Seraphs Hymne preist,
dieses Glas dem guten Geist
überm Sternenzelt dort oben!
5. Festen Mut in schweren Leiden
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen -
Brüder, gält's Gut und Blut:
dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!
Schließt den heil'gen Zirkel dichter!
Schwört bei diesem goldnem Wein
dem Gelübde treu zu sein,
schwört es bei dem Sternenrichter!
Text: Friedrich Schiller
Melodie: Aus Beethovens Neunte
Ja, dann sag ich s heute mal mit Schiller:
"Seid umschlungen Millionen!" 
Eure Globe
wünscht allen eine gute neue Woche







